Projekt WiR Wohnen im Raum 

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Projekt Wohnen im Raum kurz und knapp
Einen ausführlicheren Text finden Sie weiter unten.



Wer:
Wir sind ein Team aus drei Personen 


Wo: 

unser Büro ist im Ammertalweg 7, 3. Obergeschoss 


Was wollen wir: 
Wir wollen, dass alle Menschen so Wohnen und Leben können, wie sie es möchten.


Was machen wir: 

  • Wir bieten persönliche Beratung an.
  • Wir bieten monatlich einen stammtisch zum Austausch zum selbstbestimmten Wohnen und Leben in Erfurt an.
  • Wir arbeiten mit anderen zusammen.


Wie arbeiten wir:

  • personenzentriert
  • Peer-Beratungsansatz von Betroffenen für Betroffene 
  • Wir vermitteln an spezialisierte Beratungsstellen weiter
  • Wir sprechen mit möglichst vielen Menschen in Erfurt über das Thema selbstbestimmtes Wohnen und Leben in Erfurt.






Projekt Wohnen im Raum kurz und knapp in schwerer Sprache

Unter der Maßgabe der UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK) und des Bundesteilhabegesetzes sind wir eine ganzheitliche und niederschwellige Beratungsstelle. Als eine der wichtigsten Ansätze des Projektes ist die Beratungsmöglichkeit durch Experten und Expertinnen in eigener Sache (sogenannte Peers) sowie die Vernetzung unterschiedlicher Akteure des Sozialraums. 

Hauptziel des Projektes ist die Vergrößerung der Anzahl der Menschen, welche entsprechend Artikel 19 der UN BRK in einem selbstbestimmten Wohnverhältnis leben. Der Zugang für die betroffenen Akteure zu selbstbestimmten Wohn- und Lebensmöglichkeiten, sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen soll eröffnet und niedrigschwellig erreichbar sein. 

Ferner soll durch die Kooperation diverser Akteure ein gelingender Zugang zu Wohnungen sein, welche durch die Betroffenen finanzierbar ist. In diesem Prozess erhalten die betroffenen in allen Belangen Mitspracherecht und die Möglichkeit zur Selbstorganisation nach Bedarf und Wunsch. 

Projektlaufzeit ist von Januar 2021 bis März 2024.

Projektträger 

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Träger des Projekts ist der VITT e.V., der Verband für Inklusion und Teilhabe in Thüringen e.V..
Der Verband wurde im Mai 2017 mit dem Ziel der Förderung des selbstbestimmten Lebens von Menschen mit Behinderungen, Kindern, Jugendlichen und Senioren im Sinne der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und der Begleitung der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Thüringen gegründet.

Der Verband versteht sich als Interessenvertretung im Sinne der Richtlinien des UN-Fachausschuss zur Behindertenrechtskonvention. Behinderung betrachtet der Verband unter einer Menschenrechtsperspektive und er setzt sich für die gleichen Rechte von allen Menschen mit Behinderungen sowie für Selbstbestimmung, Empowerment und Peer-Support ein. Peer-Beratung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen sind daher Kernanliegen des Vereins.

 
Die Mitglieder und der Vorstand kommen sowohl aus der Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen aber auch aus der langjährigen Beratung und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen bei der Umsetzung selbst organisierter Hilfen.

Der Verband beteiligt sich aktiv als Mitglied der LIGA der politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen – kurz Liga Selbstvertretung Thüringen e.V.- bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Thüringen unter Verwirklichung der UN Behindertenrechtskonvention.

Der VITT e.V. betreibt in Erfurt, Johannesstr. 141, 99084 Erfurt ein Kontaktbüro für Menschen mit Behinderungen und Selbstvertreter/innen. Darüber hinaus hat er zwei Regionalbüros, je eines in Nordhausen und Gera, ebenfalls als Beratungs- und Kontaktstellen für Menschen mit Behinderungen und Selbstvertreter/innen.


Der Verband unterstützt und koordiniert Initiativen zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen insbesondere im Kontext des persönlichen Budgets und persönlicher Assistenz sowie des Aufbaus gemeinschaftsintegrierter neuer Assistenz- und Beratungskonzepte um eine De-Institutionalisierung in Thüringen voranzubringen. 

Dazu gehören die Unterstützung Europäischer Initiativen, wie das Programm „EU Funds for our Rights“ von ENIL, dem Europäischen Netzwerk für selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen, der Transfer von nationalen und europäischen Best-Practices der De-Institutionalisierung und des selbstbestimmten Lebens sowie die Vorbereitung einer europäischen Vernetzung und von Modellprojekten.

Er betreibt in Nordthüringen (Nordhausen) und Ostthüringen (Gera, Greiz und Altenburg) jeweils eine Ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle im Rahmen des entsprechenden Bundesmodellprogramms des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Projektförderer

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Gefördert wird das Projekt von „Aktion Mensch“.